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16 Jahre Muskat
Muskat wird unterstützt von der Gemeinde Wahlern und von Musik-Althaus AG

Programm September 2010 bis Mai 2011
Im Theatersaal des Gasthofs Bahnhof

Samstag, 4. September 2010, 20.15 Uhr
Knuth und Tucek
mit
Neurotikon

ein hochtheatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und barbarischer Musikalität. 

Knuth und Tucek haben ihre Lippen gerötet und ihre Nägel gefeilt. Ihre lusterfüllten Lieder schmeicheln sich in unsere Gehörgänge, bis der Kopf begreift, wie abgründig und bitterbös ihre Texte sind. Geistreich und wortgewandt teilen sie aus: Politik, Wirtschaft, Spiritualität und volkstümlicher Schlager kriegen ihr Fett ab - und das nicht zu knapp!

Sie bieten ein musikalisches und gesellschaftskritisches Kabarett, ein Heimatfilmtheater von und mit Nicole Knuth und Olga Tucek. Ein komiktriefender Trip in die obskuren Abgründe menschlich-manischen Suchens, ein pralles, bittersüsses Sittengemälde, gemalt in garantiert nicht giftklassefreien Neonfarben. Kabarett ist oft unmusikalisch, Filme sind aufwendig, Theater ist einfach Theater und Musik allein macht die Zunge nicht spitz: Deshalb haben sich die Damen Knuth und Tucek das Genre «Heimatfilmtheater» geschneidert, und tingeln, bewehrt mit scharfen Worten, heftigen Stimmen, zwei Notenständern (man gibt viel auf seine klassische Ausbildung!) und einem Akkordeon durch die schöne Welt und verbreiten Stories, die das Leben hieb und hitsuspekte Hardcoresongs. Für jeden Liebhaber der gepflegten, satirischen Abendunterhaltung!

25.- / 15.-
Samstag, 16. Oktober 2010, 20.15 Uhr
TANZE WIE NE SCHMÄTTERLING
Poesie & Piano
mit Schriftsteller Pedro Lenz
und Musiker Patrik Neuhaus

1971 kann das Schweizer Fernsehen die Tagesschau in Farbe produzieren. 1971 kommt Muhammad Ali für einen Boxkampf nach Zürich. Ali tanzt wie ein Schmetterling und sticht wie eine Biene. Das wissen die Boxfans auf der ganzen Welt. Regula Geiger arbeitet als Coiffeuse in Oerlikon und soll Muhammad Ali die Haare schneiden. «Haben Boxer überhaupt eine Frisur?», fragt Regula. Die Begegnung der lebensfrohen Coiffeuse mit der lebenden Box-Ikone Muhammad Ali verändert das Leben der ungleichen Persönlichkeiten. Pedro Lenz (Worte) und Patrik Neuhaus (Musik) performen eine Geschichte über Leidenschaft, Aufbruch und Selbstbestimmung. Dass dabei zuweilen die Worte musizieren, während die Musik das Erzählen übernimmt, sollte Sie beim Duo HOHE STIRNEN nicht mehr wundern.

25.- / 15.-
Samstag, 6. November 2010, 20.15 Uhr

Esther Hasler

Laus den Affen

Nach ihrem Erfolgsprogramm «Küss den Frosch!» präsentiert Esther Hasler mit «Laus den Affen!» bereits das zweite Solostück ganz allein im Duo mit ihrem Piano. Nach amphibischen Metamorphosen stehen diesmal verbockte Menschen und andere Primaten im Zentrum. Eigentlich ist das Lausen ja ein wunderbares, inniges, gemeinschaftliches Ritual - man kommt sich nahe. Allerdings näher, als Leuten lieb ist, die sich vor lauter Zivilisation nicht mehr an die Urahnen auf Bäumen und Felsen erinnern. Esther Hasler stellt ihr Mikroskop tiefenscharf und kratzt dort, wo zartbesaitete Therapeuten und fanatische Tierfreunde gerne mal wegschauen: An den menschlichen Beziehungen zu Angehörigen der eigenen Spezies, aber auch zu absolut anders gearteten Wesen.

25.- / 15.-
Samstag, 4. Dezember 2010, 20.15 Uhr
Midwife Crisis

Der Berner Hebammenchor

«Aus Muttermund und voller Kehle» oder «Zwischen Nabelschnur und Notenblatt»

Seit 1992 bereichern midwife crisis die Schweizer Chorszene erfrischend eigenwillig und auf hohem Niveau. Wenn die 30 singfreudigen Ladies loslegen, sind allfällige angestaubte Hebammen- und Frauenchor-Klischees in Kürze weggefegt. Das Repertoire ist ein überraschend bunter Stilmix, und die professionelle Band-Begleitung peppt diesen aussergewöhnlichen Chorsound noch zusätzlich auf.

Zum Gebären wie auch zum Singen ist eine gute Bauchatmung unerlässlich – die Verknüpfung von Geburtshilfe und Gesang liegt also nahe. Hebammen wissen eben was aus dem Bauch kommt!

Bei so viel charmanter Ausstrahlung, Witz und Power kommt manch einer auf die Welt!
25.- / 15.-
Samstag, 12. Februar 2011, 20.15 Uhr
siJamais...

Mia Schultz, Klarinette und Stimme
Jacqueline Bernard, Klavier und Gesang
Simone Schranz, Kontrabass und Stimme
Resli Burri, Regie

Frauen sind keine Engel
Männer aber auch nicht. Es wird kräftig mit der Gender-Kelle angerührt und sehr viel behauptet: zum Beispiel, dass Cowboys gut küssen können, dass der Kontrabass ein sperriges Instrument sei, dass die Welt nur den Verliebten gehöre, dass Bio-Orangen auf Weltreise gehen und der Kauf eines Fahrrades eine glückliche Ehe garantiere… Auf der Suche nach dem (Liebes-)Glück kommen die Frauen ins Philosophieren über Pausen, Hühner und Gruppendynamik, über den Geschmack von Klarinettenblättern und die notwendige Stille während dem Stimmen der Instrumente. Die eigenwillige Besetzung des Ensembles verlangt nach eigenwilligen Arrangements. Die drei Frauen haben sämtliche gespielten Stücke selber arrangiert, in die Einzelteile zerlegt und wieder zusammengefügt.

25.- / 15.-
Samstag, 19. März 2011, 20.15 Uhr
Michael Elsener
mit
"copy & paste"

Und dann steht da nur noch Michael Elsener. Sein Blick sagt: „Ich wars nicht“. Das Publikum aber weiss: Er wars. Denn er ist sie alle. Er ist Kurt Aeschbacher und all die vielen anderen, die wir aus dem Fernsehen kennen. Er ist der scheue Röbi und all jene, die wir ohne ihn nie kennen lernen würden. Er ist das, was man sich von einem jungen Kabarettisten wünscht. Er ist komisch, schnell, politisch. Er ist hintergründig. Und dann ist er wieder Kurt Aeschbacher. Aber beginnen wir doch von vorn. Sein Name: Michael Elsener. Sein Programm: copy & paste. Seine Berufung: kopieren und einfügen. Und zwar derart hemmungslos, wie es heute üblich ist. Aber so charmant, dass er damit glatt durchkommt.

28.- / 15.-
Samstag, 21. Mai 2011, 20.15 Uhr
Luna-tic
mit
Obladiblada
Première: la Cappella, Bern, 6 Oktober 2010

Claire (w, 160cm, Berlin) liebt Hunde, Schokomüsli und Boxen.

Olli (w, 168cm, Paris) liebt Pferde, Entrecôte à la provençal und Motorradfahren.

Ein Blind Date mit Luna-tic
und der Rest steht noch in den Sternen

25.- / 15.-